Keine Sekundärinfektion riskieren

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(djd). Herkömmliche Alltagsmasken helfen zwar, sich vor Krankheitserregern zu schützen, indem sie einen gewissen Prozentsatz an Viren und Bakterien filtern. Jedoch töten sie in der Regel keine dieser Keime ab. Daher besteht die Gefahr, dass getragenen Masken bei Wärme und Feuchtigkeit zu Brutstätten für unterschiedliche Krankheitserreger, die sich im Filter befinden, werden. So können beim erneuten Tragen gefährliche sogenannte Sekundärinfektionen entstehen. Mit speziellen, waschbaren Masken der höchsten medizinischen Schutzklasse umgehen Maskenträger dieses Problem. Worauf man als Verbraucher achten sollte:

Viren nicht nur filtern, sondern abtöten
Gerade in der Corona-Pandemie ist es wichtig, dass eine Maske nach offiziellen Standards als medizinische Gesichtsmaske zertifiziert ist. So wird sie auch in Supermärkten, Krankenhäusern oder öffentlichen Verkehrsmitteln anerkannt. Die EN14683 ist hier die relevante europäische Norm. Verbraucher erkennen die Einhaltung dieser Richtlinie an einem Hinweis auf der Maske oder ihrer Verpackung. Diese sollte beim Kauf immer versiegelt sein. Masken mit Curie-Technologie beispielsweise wirken zudem antiviral. Das bedeutet, dass sie Viren und Bakterien zu mehr als 99 Prozent filtern und diese anschließend innerhalb von 60 Sekunden abtöten. So wird eine Sekundärinfektion vermieden. Unter www.curie.at gibt es ein Video, das erklärt, wie die eingesetzten elektrostatischen Prozesse dazu führen, dass eine Maske ohne Metall und Chemie antiviral wirkt. Die entsprechende Technologie wurde in Zusammenarbeit mit der Universität in Hongkong entwickelt, die Wirksamkeit wurde durch die Universität Tampere in Finnland bestätigt.

Hautfreundlichkeit ist auch wichtig
Verbraucher sollten beim Maskenkauf zudem auf eine gute Hautfreundlichkeit achten. Weicher Jerseystoff auf der Maskeninnenseite beugt der Entstehung von Rötungen oder Pickelchen im Gesicht vor. Zudem gibt es auch medizinische Masken, die waschbar sind. Das ist – anders als bei Einwegmasken zum Wegwerfen - ein Vorteil für die Umwelt, da das Müllaufkommen stark reduziert wird. Zudem verringern sich die Kosten, die der Verbraucher insgesamt für die Masken ausgibt, da er nicht ständig neue kaufen muss. Bei den passenden Masken ist die Wäsche einmal in der Woche bei 30 Grad empfohlen.

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